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SCHLÜSSELGARTEN ALTDORF
Art des Vorhabens
Neubau
Termine:
2004 - 2006
Nutzung/Funktion:
Wohnhäuser
Mitarbeit:
Martino Epp, Claudio Waser, Claudia Gnos, Ramon Arnold
Beschreibung

Das Bauvolumen der Überbauung Schlüsselgarten ist auf drei gleichartige Baukörper verteilt. Zwischen diesen bleibt der Raum der Schützenmatte mit dem des Winkels verbunden. Ein Sockelelement, das als Einstellgarage die Fortsetzung des Parkhauses Schützenmatt bildet, übt zugleich die trennende Funktion aus, indem es die privaten Äussenräume zwischen den Bauten vom Platzniveau des Winkels abhebt. Zugleich liegen diese Zwischenräume aber auch etwas tiefer als der Sportplatz und bilden so eine Analogie zum ähnlich angelegten Höhensprung zwischen oberem und unterem Sportplatz, die durch die Pferdekuranstalt voneinander getrennt sind. Die Neubauten sind vom Winkel her erschlossen.

Die Bewohner erreichen das Sockelgeschoss auf dem Niveau des Winkels. An einer inneren Gasse, welche die Fortsetzung der Schlüsselgasse bildet, liegen die vom Sockelgeschoss aus erschlossenen drei grosszügig dimensionierten und natürlich belichteten Treppenhäuser mit je einem 8-Personenlift zu den Wohnungen. Pro Normalgeschoss sind drei Wohnungen, die sich alle gegen Westen, resp. Südwesten orientieren. Sie weisen halboffene Grundrisse auf, die sowohl geschlossene Schlafräume als auch zusammenhängende Wohnbereiche umfassen.

Alle Wohnungen verfügen über einen grossen Balkon mit Wind- und Sonnenschutz. Die untersten Wohnungen haben zudem Gartenanstoss. Die oberen Wohnungen profitieren in hohem Masse von der sehr attraktiven Aussicht auf die Berge im Süden und Westen, aber auch auf den Klosterhügel im Norden. Zudem ist das Mikroklima im Winkelquartier sehr mild und für Wohnzwecke ideal. Die Freiräume zwischen den Häusern sind begrünt. Die Begrünung stützt sich auf ein Konzept ab, das mit Elementen wie Trockenwiesen, Kiesflächen, Heckengehölzen und Kletterpflanze eine Bereicherung der Aussenräume bildet. Letztere sollen mit Hilfe von Rankgerüsten entsprechende Zonierungen der Räume ermöglichen und dadurch auch direkte Einblicke von Wohnung zu Wohnung im Erdgeschoss brechen.