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WERKHOF BAAR
Art des Vorhabens
Neubau
Termine:
2000 - 2001
Nutzung/Funktion:
Werkhof
Mitarbeit:
Max Germann, Sascha Danielyan (QC)
Beschreibung

Aufgrund funktioneller Überlegungen wurde der neue Werkhof auf einer Geländeterrasse über der Ebene von Baar als eingeschossige Anlage konzipiert. Drei gleichartigen Hallen, die von aussen gesehen zusammen mit dem bestehenden Altbau als relativ geschlossene, einfache Baukörper erscheinen, umschliessen einen nahezu quadratischen Hof. Die Holzfassaden der drei neuen Hallen ruhen auf einem Betonsockel der direkt aus den Flanken der Geländeterrasse aufsteigt und damit die besonderen topografischen Verhältisse akzentuiert.

Die bewegte Schnittlinie mit dem Gelände kontrastiert zur ruhigen, horizontal verlaufende Dachlinie der drei Neubauten. Zur stark lärmbelasteten Bahnseite hin wurde der Betonsockel bis zur Dachlinie hochgezogen. Dadurch entsteht eine Rückseite zur Bahn und eine Vorderseite zur Siedlung. Im Inneren des Hofs sind die Bauten im Gegensatz zum Äusseren stark geöffnet: Ein weiter übersichtlicher Platz verbindet die grossen verglasten Tore der einzelnen Funktionsbereichen. Übersichtlichkeit, Flexibilität, aber auch Kommunikation sind hier die Stichworte.

Bei besonderen Ereignissen (Notfälle) steht auch ein idealer, bestens ausgerüsteter, abgeschirmter Bereitstellungplatz zur Verfügung. Im Äusseren stehen die Bauten mit der Holzfassade und den begrünten Dächern in engem Kontext zur umgebenden Natur. Die Integration eines Abenteuerspielplatzes in der unmittelbaren Umgebung und die gleichzeitig genutzte Chance zur Renaturierung des Klingenbachs runden das Bild ab und geben dem Ort ein hohes Mass an Identität.