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Landi Baar

Art des Vorhabens
Um- und Anbau
Termine
2019 - 2021
Nutzung/Funktion
Geschäftshaus
Mitarbeit
Max Germann, Alfred Achenbach, Lionel Bapst, Peter Kohlhammer, Karin Fischer, Sandra Schibig
Beschreibung

Das stillgelegte Industrieareal der Trichema an der Lättichstrasse, Baar, wurde im Jahr 2017 von der Landi Zugerland erworben, mit der Absicht, eine moderne und grosszügige Filiale in Baar auszubauen.

Die Mehrheit der bestehenden Gebäude und Anlagen musste wegen vorhandener Umweltbelastung abgebrochen und das Erdreich saniert werden.

Das Potenzial der grosszügigen, 94 m langen und 44 m breiten Abfüllhalle wurde sofort erkannt. Das Untergeschoss ist in Massivbauweise ausgeführt, mit Wänden, Stützen und Decke aus Stahlbeton. Oben drauf sitzt ein leichtes Skelett aus Stahl. Das prägnanteste Element des Gebäudes ist der filigrane Fachwerk-träger, aus dem das ganze Dach mittels Wabenträger abgehängt ist.

Die Idee des Entwurfs war, das bestehende Tragwerk der 1966 erbauten Halle zu erhalten, die Leichtigkeit der Stahlkonstruktion zu zeigen und weiterzuentwickeln.
Über dem Fachwerkträger wurde über die ganze Länge ein Glas- dach erschaffen. Damit wurde die Konstruktion vor der Witterung geschützt, und die ganze Halle ist in ihrer Mitte mit Tageslicht versorgt. Die Westfassade wurde komplett verglast, um den Nutzern des Gebäudes einen Sichtbezug zur Umgebung zu geben und den natürlichen Lichteinfall zu verstärken.

Vor der Westfassade würde eine Reihe von Kreuzstützen aufgestellt, die mittels eines Vordaches und eines Podestes eine Art Laubengang bilden, der die einzelnen Nutzungen verbindet. Die Stützen sind in einem Farbverlauf von Grün bis Gelb beschichtet, entsprechend der Firmenidentität der Landi.
Vor der Halle wurde eine eingeschossige Tiefgarage gebaut, deren Decke als Parkdeck für die Kunden dient.

Das revitalisierte Areal bietet nun verschiedene Nutzungen an: Verkauf- und Lagerfläche, kleine Gastronomie, Büroräume und eine grosse Tiefgarage. Im nordwestlichen Bereich ist zudem eine weitere Bebauung möglich, zur Ergänzung der neuen Nutzungen.