Loading...

Erweiterung Schulanlage Loreto Zug

Art des Vorhabens
Neubau
Termine
2020
Nutzung/Funktion
Schulhaus
Mitarbeit
Bruno Achermann, Max Germann, Aurélien Véry
Beschreibung

Projektwettbewerb

 

Städtebau / Einbindung

Es gibt nur einen Baubereich. Die Schule ist eine ganzheitliche Institution, die nicht auseinanderdividiert werden darf. Kochen und Essen sind wichtige Bestandteile des erzieherischen und sozialen Schulalltags und finden nicht in einem abgeschiedenen Koch- und Essghetto statt.

Bereich B ist ein städtebaulich wertvoller Freiraum, zugleich Teil eines Wohnquartiers. Die Nahststelle soll nicht bebaut, sondern mittelfristig von den heutigen Nebenbauten befreit werden.

Die Schule ist ein dichtes Cluster im Stadtkörper. Der Neubau wirkt als Bindeglied zwischen dem Baubereich und dem Freiraum. Er wird in der Höhenlage tiefer gesetzt als die bestehenden Baukörper und bekräftig damit die Verbindung der oberen und der unteren Ebene.

 

Erschliessung

"ALL IN ONE" gilt auch für die Erschliessung. Der obere Pausenplatz ist das zentrale Element des Erschliessungssystems. Er bildet die Pforte zur Schulanlage. Alle Schulhäuser sind sternenförmig um diesen Raum herum angelegt. Daraus ergibt sich eine klare und einfache Adressbildung.

Alle Schulhäuser sind barrierefrei von EINER HAUPTEBENE aus erreichbar. Die Orientierung ist einfach und eindeutig.

Die Anlieferung der Küche erfolgt peripher vom Parkplatz her über einen separaten Hintereingang.

 

Tragstruktur

Das Tragsystem besteht aus kräftigen, durchgehenden Stützen und Flachdecken aus Stahlbeton, die im hangseitigen Treppenhaus- resp. WC-Trakt eingespannt sind. Die Konstruktion ist im Hinblick auf die Installationsführung unterzugfrei. Die Anordnung der Raumteilungen ist frei, damit eine grösstmögliche langfristige Flexibilität gewährleistet werden kann. Die Zwischenräume der Stützen können frei - z.B. transparent - ausgefacht werden.