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Seeklinik Brunnen

Art des Vorhabens
Umbau und Erweiterung
Termine
2012 - 2014
Nutzung/Funktion
Klinik
Mitarbeit
Bruno Achermann, Kathrin Bürli, Nadia Walker, Nicole Schmucki, Mario Schnüriger
Beschreibung

1857              Villa
1883              Erweiterung West
1905              Erweiterung Ost
1944 - 1988    Versch. An- und Umbauten
2012 - 2014    Umbau und Erweiterung durch G&A

 

Mit der Erweiterung und dem Umbau der Klinik wollten die Bauherren den baulichen Teil ihres Leitbildes und der Strategie umsetzen. Dazu musste das Gebäude sowohl grösser (mehr Ärzte und mehr Therapieangebote) als auch attraktiver (Komfort, Ästhetik und Technik) werden. Es sollen sowohl die "überzeugten Komplementär-Medizin-Anhänger" als auch die "wohlhabend-aufgeschlossenen Klientel" positiv angesprochen werden. Der Gebäude-Standard orientiert sich gehobener Hotels und der Swiss-Leading-Hospitals.

Das Gebäude ist ein altes, mehrfach erweitertes und umgebautes Hotel. Der älteste Teil stammt aus dem Jahr 1857 und ist im Mittelteil des heutigen Gebäudes teilweise noch vorhanden. Trotz einem mässig geglückten Aufbau eines mächtigen Dachvolumens und einigen problematischen Eingrifften strahlt das Gebäude eine unverwechselbare Identität aus. Das Äussere wirkt anziehend und solide. Park und Gebäude bilden eine Einehit.

 

Das Bauvorhaben beinhaltete den Umbau mit Fassadenrenovation und die Erweiterung der Seeklinik. Mit dem ostseitigen Anbau erhielt die Klinik eine neue leistungsfähige Vertikalerschliessung mit Treppe und zwei Bettenlifte über alle Geschosse. Der neue Gästezugang erfolgt auf der Ostseite auf dem Niveau Erdgeschoss. Dieser wird über eine neue Zufahrtsstrasse erreicht. Dadurch erfolgt eine Entlastung der Westseite vom motorisierten Verkehr. Die Anlieferung und Entsorgung erfolgt über das Untergeschoss Richtung Föhneneichstrasse. Durch diese Massnahmen wurde eine Trennung der Besucher und Warenströme möglich. Die Küchenanlieferung und -entsorgung erfolgt separat wie früher. Auf der Westseite im Erdgeschoss wurde durch den Abbruch der oberen Erschliessungsrampe ein attraktiver Gartenzugang geschaffen. Durch diese Situation entstand im Erdgeschoss eine hohe Transparenz von Osten (Gästezugang) nach Westen (Garten). Ebenfalls wurden die alten Höhendifferenzen ausgeglichen damit die gesamte Anlage nun voll rollstuhl- und behindertengerechst ist. Die neue zweigeschossige Plattform auf der Ostseite beinhaltet im 2. Untergeschoss eine Einstellhalle und im 1. Untergeschoss die betriebliche Infrastruktur.

Im Bereich des Forums und des Speisesaals sind wir auf Überreste einer alten Stuckdecke aus der Zeit des Jugendstils gestossen. Diese wurde aufwändig rekonstruriert und verleiht den Räumlichkeiten wieder die Elegenz, die sie einst hatte.