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MEHRFAMILIENHAUS ALTDORF
Art des Vorhabens
Neubau
Termine:
2012 - 2014
Nutzung/Funktion:
Wohnhaus
Mitarbeit:
Max Germann, Sabrina Lüthi, Karin Gisler
Beschreibung

Zwischen Kernzone und Peripherie befindet sich an ruhiger, gut erschlossener Lage ein Quartier, das sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte. Diverse Häuser wurden bereits abgebrochen und ersetzt. Beim Mehrfamilienhaus Stadler handelt es sich ebenfalls um ein solches Gebäude der 2. Generation. Das Grundstück grenzt an eine Freihaltezone und bietet eine imposante Aussicht auf die Berge.

 

Bei den Bauten der zweiten Generation bildet sich im heterogenen Quartier nun zusehends eine Typologie heraus, zu deren Hauptmerkmalen relativ dicht verteilte, kleinere Mehrfamilienhäuser in Form von punktartigen Einzelobjekten gehören. Diese Volumen bilden die Superstruktur des Quartiers. Eine gut durchgrünte Umgebung mit Resten von alten Mauern, Baumbestand und sehr zurückhaltend gestalteten Verkehrswegen - insbesondere Strassen ohne Kriegsbemalung ohne ohne panzertaugliche Ränder - bilden ein weiteres, feines Merkmal. Aus diesen wenigen Besonderheiten ergibt sich eine hohe Wohn- und Lebensqualität, die nur Bestand hat, wenn diese fragilen, aber wichtigen Schlüsselelemente parzellenübergreifend gepflegt und bewahrt werden. 

 

Das Wohnhaus Stadler ist als Baustein in diesem Quartiergewebe zu verstehen. Es ist als einfacher, kompakter Baukörper im Sinne einer "Palazzina", einem Wohnhaus in Stadtnähe, erbaut und steht in einem Geviert, dessen Ränder aus benachbarten Bauten und der alten Hofmauer besteht. Die 8 Mietwohnungen weisen grosse Räume auf und sind sehr komfortabel ausgebaut. Auf der Südseite besitzen alle Wohnungen breite, private Loggien, die einen fliessenden Übergang zwischen Innen- und Aussenraum ermöglichen und die Aussicht auf die Berge verstärkt erlebbar machen.