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BAHNHOF ANDERMATT
Art des Vorhabens
Neubau
Termine:
2010 (zur Zeit in Planung)
Nutzung/Funktion:
Verkehrszentrum
Mitarbeit:
Max Germann, Bruno Achermann, Nicole Merz, Zofia Lakomcikova, Kathrin Bürli, Maria Gisler
Beschreibung

Der Bahnhof sitzt auf einer Geländekante, die vom Gleisfeld belegt ist. Das Gebäude besteht aus einem langgestreckten Baukörper und einem Kopfbau mit Bahnhofhalle. Eine leichte Stahlkonstruktion überdacht die Geleise und schafft die Möglichkeit, in den oberen Geschossen des Bahnhofgebäudes Wohnungen mit spektakulärem Durchblick auf beide Seiten anzusiedeln. Die meisten Reisenden steigen im Bahnhof Andermatt aus oder auf andere Züge oder vor allem Busse um. Er übt deshalb eine wichtige Funktion als Verkehrsdrehscheibe aus. Am Kopfgebäude befindet sich die Bahnhofhalle. Der Bahnhof ist der städtebauliche Fokus zwischen Resort, Skigebiet, Bahnreisenden, Dauergästen und Tagesgästen. Eine Unterführung ermöglicht es den Passanten, mittels einer gedeckten Verbindung vom historischen Dorf und von der neuen Talstation der Gondelbahn in die Bahnhofhalle und zu den Perrons der Matterhorn Gotthard Bahn (MGB) zu gelangen.


Das Bahnhofprojekt war ein integrierender Bestandteil des gesamten QGP’s. Grundlage bildete ein Richtprojekt, welches die Grösse und das Volumen des heutigen Projekts definiert. Um ein rechtskräftiges Bauvorhaben zu erlangen, muss ein Bauprojekt eingereicht und durch die kommunalen und kantonalen Behörden bewilligt werden. Sofern bei diesem Gesuch die gemäss QGP vorgegebenen Perimeter und Nutzungsvorschriften eingehalten werden ist nicht mit Baueinsprachen zu rechnen. MGB und BAV haben beim QGP- Verfahren entschieden, dass bei den weiteren Bewilligungen des Vorhabens die Gemeinde Andermatt und der Kanton Uri zuständig sind. Dadurch kann das Bewilligungsverfahren beschleunigt werden, d.h. sofern keine Ansprachen erfolgen kann innerhalb von ca. 3 Monaten nach Einreichung der Baueingabeunterlagen mit einer Baubewilligung gerechnet werden.